Ein Raubtier namens Mittelmeer

Ghayath Almadhoun / Palästina, Syrien

Lyrik, 104 pages, 2018
Weltempfänger 39 / Sommer 2018

Ghayath Almadhoun, der 2008 vor dem Regime in Syrien nach Schweden floh, erhebt mit seinen Gedichten die Stimme: für die Opfer des Krieges, für die Fliehenden und Asylsuchenden, für die Verletzten und Zurückgebliebenen. Mal poetisch-weich, mal rau und wild, dringen seine Texte mit ungeahnter Kraft in unsere Vorstellung ein und legen eine Wirklichkeit frei, die kein Foto festhalten, kein Zeitungsbericht vermitteln kann. Trauer und Tod, Krieg und Zerstörung, Flucht und Heimweh, Schuld, Liebe und Schmerz treten uns so dicht vor Augen, dass ein Wegschauen unmöglich ist. Für Ghayath Almadhoun ist die Lyrik eine Möglichkeit geworden, das Unsagbare in Worte zu fassen.
  • Arabisch, translated by Larissa Bender
  • Arche, 978-3-7160-2768-4
  • 09.02.2018
Ein Raubtier namens Mittelmeer