Das Lied der Dämmerung

Siddharth Dhanvant Shanghvi / Indien

Roman, 384 Seiten, 2004

So märchenhaft schön ist die junge Anuradha, dass selbst die Pfauen von Udaipur zum Abschied grüßen. Anuradha verlässt ihr Dorf, um ihren Bräutigam Vardhmaan aufzusuchen, den gut aussehenden Arzt aus Bombay, für den die Damen der guten Gesellschaft sich eine vorgetäuschte Krankheit nach der anderen zulegen. Wir treffen seine hexengleiche Stiefmutter und ihren lästermäuligen Papagei. Ein Kleinkind, dessen Gesang alle Menschen in der Umgebung verzaubert, und ein anderes Kind, das in den ersten sechs Jahren seines Lebens kein Sterbenswort sagt. Wir erfahren von den magischen Kräften der Musik und der schwefelnden Rache eines Hauses. Aber im Mittelpunkt der Geschichte. Angesiedelt in Indien am Ende der Kolonialzeit, steht Anuradhas Cousine Nandini, ein verführerisches Waisenkind mit einem dunklen Herzen und einer außergewöhlichen Gabe für das Malen.
  • Englisch, übersetzt von Margarete Längsfeld; Martina Tichy
  • The Last Song of Dusk
  • ROWOHLT Wunderlich, 3-8052-0769-7
  • 09.07.2004
Das Lied der Dämmerung