Der rote Hunger

Kim Jinyeong / Korea

Roman, 400 Seiten, 2027

Mitten im Winter wird am Berg Seongpo ein Ehepaar brutal zugerichtet aufgefunden, der Mann tot, die Frau blutüberströmt und unter Schock. Hat ein Tier das Paar angegriffen? In der Nähe des Tatorts findet man Hee-young, die siebenjährige Tochter des Paares. Blutverschmiert, spricht sie den immergleichen Satz: „Ich bin hungrig.” Kommissarin Yonghye aus Incheon wird auf den Fall aufmerksam und erkennt verstörende Parallelen zu einem  anderen Fall, der nie gelöst werden konnte. Auch der ehemalige Polizist Jaehyun schaltet sich ein, der einst ein „menschenfressendes Monster“ erschoss. Unerbittlich heftet er sich an die Fersen des Mädchens – und der Ermittlerin Yonghye, von deren eigenem Trieb niemand erfahren darf.

  • Koreanisch, übersetzt von Vivien Neumann
  • Hoffmann und Campe, 978-3-455-02361-9
  • 07.04.2027
Der rote Hunger