Rede der toten Mutter. Ein Monolog.

Carlos A. Aguilera / Kuba

Theater, 98 Seiten, 2010

Carlos A. Aguilera zählt zu den interessantesten zeitgenössischen Autoren Kubas. In dem Eine-Frau-Stück, in dem außer der Mutter nur drei Pappfiguren auftreten, geht es um die Kollision zweier Krankheiten: Staat und Mensch. Aguilera zeigt, wie diese beiden Welten aufeinander prallen. Die Kollision erzeugt ein Delirium. Daher die irren Bilder. Das allsehende Auge im Stück ist eine religiöse Anspielung. Zugleich geht es um das Orwellsche Thema der allgegenwärtigen Kontrolle - nicht nur in den ehemals kommunistischen Staaten ist sie zur Pandemie geworden.


Mit Zeichnungen von Lubomir Typlt.

  • Spanisch, übersetzt von Elisabeth Müller
  • Discurso de la Madre Muerta
  • Leipziger Literaturverlag, 978-3-8666-0086-7
  • 14.01.2010
Rede der toten Mutter. Ein Monolog.